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Europäische HPS-Gruppe auf Wachstumskurs

Mit Rumänien jetzt schon das dritte Land im Bunde

Bereits zum Ablauf eines starken Jahres 2015 wurden in der Münchner Zentrale der europäischen HPS-Gruppe die Weichen auf Zuwachs gestellt; am 3. Mai 2016 war es soweit: Mit der High Performance Structures Inovatie si Dezvoltare S.R.L. (HPS – RO) öffnete in Rumänien das dritte Unternehmen der Gruppe seine Tore. Gesellschafter von HPS-RO ist die Deutsche High Performance Space Structure Systems GmbH (HPS-D), deren Hauptgesellschafter der Gründer und CEO aller Mitglieder der Unternehmensgruppe, Dr. Ernst K. Pfeiffer ist. Beteiligt an den Unternehmen in Deutschland und Portugal sind zudem leitende Mitarbeiter und strategische Investoren.

HPS-RO wird den Bedarf an zusätzlichen Kapazitäten der Gruppe in den Bereichen Engineering, Development, Secondary and Tertiary Structures und MGSE (Bodenunterstützungsequipment, Mechanical Ground Support Equipment) abdecken. Als Zulieferer und Partner in Rumänien stehen renommierte Unternehmen, Institute und Universitäten der Spezialbereiche mechanische Präzisionsfertigung, Schweißtechnik, Material- und Bauweisen-Charakterisierung, Prozessverifikation sowie Baugruppen-Tests (Assembly-Test) bereit. Die Endmontagen werden bei HPS in Bukarest vorgenommen.

HPS-RO hat seine neuen Gebäude im „Sektor 2“ bezogen; dieser Standort ist nahe der lokalen Metro, sowie nur 3 km vom Bukarester Zentrum, 20 km vom internationalen Flughafen Otopeni, und fast direkt an den großen Straßenverkehrsadern gelegen, die Rumänien auf schnellstem Wege mit den westeuropäischen Logistiknetzen verbinden.

Im ersten Jahr wird die rumänische Gesellschaft 5-8 Projektleiter, Ingenieure, Techniker und weitere Spezialisten beschäftigen, Leiterin vor Ort ist die Ingenieurin Astrid Draguleanu. Damit wächst die HPS-Gruppe insgesamt auf rund 60 hochmotivierte Mitglieder im „Team to Trust“, wie der Slogan des Unternehmens verkündet. In möglichst kurzer Zeit soll sich die Stammbelegschaft in Rumänien bereits verdoppeln. Die Zielmarke von 100 Mitarbeitern in der gesamten europäischen Gruppe wird damit voraussichtlich noch schneller überschritten, als CEO Ernst Pfeiffer noch vor zwei Jahren für das Jahr 2020 prognostizierte.

Grund für das starke Wachstum, dessen Erträge bei HPS als Geschäftsprinzip sofort in neue Technologien und in die laterale und damit auch personelle Verstärkung reinvestiert werden, liegt vor allem in der erfolgreichen Etablierung des Unternehmens als mittelständischer Subsystem-Hersteller für die europäische und zukünftig auch außereuropäische Raumfahrtindustrie. Schon früh hatte der Unternehmer erkannt, dass auch in der Raumfahrt die Einführung kommerzieller Strukturen nur eine Frage der Zeit sein würden. Und das wiederum bedeutet, dass größere Mittelständler die notwendige Reduktion von Fertigungstiefe auf Ebene der Markenproduzenten durch Zulieferung von kompletten Baugruppen und Untersystemen durch zuverlässige Lieferanten abfedern müssen, damit sich eine stabile und planbare Wertschöpfungskette vom Bauteil bis zum fertigen Endprodukt etablieren kann. „Raumfahrt ist ein Wachstumsgeschäft“ sagt Pfeiffer, „es wächst nach den Kräften des kommerziellen Konsum-Marktes wie Satellitenfernsehen, Kommunikation und Navigation und bedient gleichzeitig den steten Bedarf an qualitativ hochwertiger Wissenschaft und hoheitlichen Aufgaben wie Erdbeobachtung und Grenzsicherung. Es ist wie im sonstigen Maschinenbau oder bei der Automobilindustrie: Die großen Marken beziehen ihren Mehrwert in hohem Maße aus der Qualität der verbauten Subsysteme zu kostengünstigen Konditionen. Je stärker das Wachstum der Marke, desto größer die Chancen für die besten auf der nächsten Ebene, die wiederum auch die Koordination von vielen Lieferanten einzelner Bauteile leisten können.“

In zahlreichen Gesprächen mit Vertretern von Wirtschaft und Politik mehrerer ursprünglich für die aktuelle Expansionsphase ins Visier genommener Länder der EU hatte Pfeiffer die Lage sondiert und sich schließlich für Rumänien entschieden: “Rumänien gehört zu den Ländern, die einerseits den größten Nachholbedarf an wirtschaftlichem Wohlstand, andererseits aber auch schon hervorragende Universitäten, beste Ingenieurs-Kapazitäten und Qualitätsstandards aufweisen. Das Land hat eine lange Luft- und Raumfahrttradition: Das erste Flugzeug mit einer Mischung aus Strahl- und Kolbentriebwerk wurde 1910 vom rumänischen Ingenieur Henri Marie Coandă gebaut. Fortschritt in Rumänien wird daher nicht in kleinen Schritten, sondern in großen Sprüngen stattfinden. Es braucht dafür nur kleiner Initialzündungen, und eine davon geben wir“, zeigt sich Pfeiffer von der richtigen Wahl des nun schon dritten Mitglieds im europäischen HPS-Verbund überzeugt.


HPS GmbH

Ansprechpartner: Dr.-Ing. Ernst K. Pfeiffer
E-Mail: pfeiffer@hps-gmbh.com
Telefon: +49 (89) 4520576-0

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