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ESA: Priorität auf Technologieförderung

Was wir wollen

ESA: Priorität auf Technologieförderung

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Die Ziele sind hoch gesetzt, die Mühen um ihre Realisierung ehrlich und groß. Wenn der Besserungsprozess dennoch – von aussen wie auch intern – als zu langsam wahrgenommen wird, ist also weder ein Mangel an Einsicht noch an Willen die Ursache: Die ESA kann schlicht nicht alles verwirklichen, was sie sich vorgenommen hat, weil auch sie nicht in einem Machtvakuum operiert. Ihre letztgültigen Vorgaben kommen von den Ministern der Mitgliedsländer, und diese stehen bei Ihren Ratstagungen regelmäßig vor demselben Problem: der Notwendigkeit von Nach- und Höherfinanzierung bereits laufender großer Projekte ohne Aufwuchs der dafür vorgesehenen Mittel.

Die Gefahr der Kannibalisierung von weniger profilierten Projektfeldern ist dann die logische Folge.Und hier stehen ausgerechnet jene beiden Programme im Fokus, die gerade für die Technologie-Ertüchtigung der KMU und damit letztlich für die spätere Erschließung kommerzieller Wirtschaftsfelder unerlässlich sind: GSTP und ARTES. In diesen Feldern liegen die großen Chancen für die Zukunft der Raumfahrtwirtschaft – und nicht nur der KMU. Mit einem simplen Federstrich der Politik könnte diese Priorität auf Technologieförderung vor allen Begehrlichkeiten auch für die KMU geschützt werden, und wie durch Zauberhand würden auch plötzlich und kraftvoll die Mechanismen wirken, mit denen die ESA ihre Verwaltung für die „Vorfahrt für KMU“ ohnehin bereits ausgestattet hat.