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In Bund und EU: Vorfahrt für KMU

Was wir wollen

In Bund und EU: Vorfahrt für KMU

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Diese griffige Formel – im englischen Original „think small first“ – ist kein Slogan der Raumfahrt-KMU, sondern eines der grundlegenden Prinzipien der europäischen Wirtschaftsstrategie „Europe 2020“ und seit Annahme durch den EU-Ministerrat gültige Leitlinie in Europa. Gerade für Entwicklungsbereiche wie die Raumfahrt, die sich von (noch) maßgeblich staatlicher Finanzierung emanzipieren sollen, ist konsequente Anwendung hier von eminenter Bedeutung.

Denn Wachstum der Raumfahrtwirtschaft wie auch Wachstum der Wirtschaft durch Raumfahrt bedarf prioritär der Förderung jener Marktteilnehmer, die mit kommerziell orientierten Strukturen und Lösungen beiden Welten dienen – Marktteilnehmer also, deren eigene Wachstumsstrategien nicht untrennbar mit dem Wachstum öffentlicher Budgets verbunden sind. Das sind aber nun einmal in erster Linie die Raumfahrt-KMU.

Ihre bisherige Beteiligung an den Projekten der deutschen und europäischen Raumfahrt übt also schon beim derzeitigen Stand von unter zehn Prozent eine in ihrer Art einzigartige Hebelwirkung auf die eingesetzten öffentlichen Investitionen aus; schon bei geringfügiger Anhebung ließe sich noch erhebliches Optimierungspotential erschließen. Darüber hinaus aktiviert erst die Einbeziehung von KMU projektinterne Wettbewerbsmechanismen und durch Nutzung des Stundensatz-Gefälles die einzige wirkungsvolle Preisbremse. Von diesen Effizienzsteigerungen profitiert der kommerzielle wie der öffentliche Auftraggeber automatisch umso mehr, je höher die Quote des KMU-Anteils ausfällt.

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